Endlich, endlich!

Das Warten hat ein Ende! Wir hatten leider sehr lange technische Probleme mit unserer Website. (Sorry for that!) Die sind jetzt zum Glück behoben und es geht in alter Frische weiter. Leider ist in der Zwischenzeit so viel passiert und nun nicht mehr aktuell, nicht nur der Quatsch, den der Sarrazin von seiner Moschee ruft, frei nach dem Motto: „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen…“) Also, noch mal: Entschuldigung für die Wartezeit; ab jetzt geht es wieder regelmäßig weiter.
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Südwestpresse zensiert mich!

In der Ausgabe vom 23.09.2010 bot die Südwestpresse neben dem Landrat auch praktisch jedem Bürgermeister des Landkreises ein Forum, sich für Stuttgart 21 auszusprechen, was auch alle taten. Zwei Tage später wurde mein Leserbrief in dieser Sache veröffentlicht u.a. mit dem Satz: 

„Warum geben Sie jedem Bürgermeister (…) die Gelegenheit für Stuttgart 21 zu schwärmen?“

Geschrieben hatte ich:

„Warum geben Sie jedem noch so kleinen, karrieregeilen Popelsbürgermeister (…) die Gelegenheit, für Stuttgart 21 zu schwärmen?“

Das wird man doch wohl noch sagen dürfen…, oder?

Neues aus Glems

  • Seit Anfang des Jahres 2010 schlug die Glemser Kirchenuhr nur noch einmal die Uhrzeit zur vollen Stunde und nicht mehr zweimal wie zuvor noch. Begründung: Die Glemser sind klug genug, bereits nach einmaligem Zählen die Uhrzeit zu erkennen.   -  Seit einigen Tagen wird die Uhrzeit wieder zweimal geschlagen!  (Es müssen wohl einige Touristen im Dorf sein.)

 

  • Nach der Handschuhfabrik Glove-Factory-Seiz und Eddies-Bike-shop wollen sich nun auch andere Glemser Betriebe und Vereine durch Anglizismen modernisieren. So plant die Metzgerei eine Umbenennung in The Kullen Butcher; das Gasthaus Traube wird zu Resis Grape Pub; der Trachtenverein firmiert unter The disguised Dancing Comunity; der Gesangsverein nennt sich ganz flott The singing and swinging mountain mice. Aus dem Hirsch wird Walter F. Diets roaring stag; er selbst bleibt natürlich chief of the culture club for example Glems. Die Post bringt nicht mehr der Uwe, sondern the letter doveaus Rosas Besen wird the pink broom; Andi betreibt seinen Old beers drinking shop. Bereits am Ortseingang wird der Gast begrüßt: Welcome to the cherry village; Gönningers Backwaren gibt es künftig bei the village-news-bakery. Das Museum wird zur old-fruit-box. Alles klar! Ich hoffe, wir sehen uns am 1. Mai zur may-tree-erection!

  

Im Archiv gefunden

An dieser Stelle stand am 02.04.2002, also bereits vor 8 Jahren, Folgendes: Hallo, Papst Johannes Paul der Zweite, Was regst Du Dich denn so über Deine US-amerikanischen katholischen Priester auf, nur weil 1.800 Stück von ihnen unter dem Verdacht sexueller Belästigung von Minderjährigen oder Schlimmerem stehen? Was soll die Heuchelei? Erst setzt Du Deine Jungs mit dem Zölibat dermaßen unter Druck, machst ihnen quasi die Hölle heiß und dann wunderst Du Dich, wenn der Deckel explodiert!Dabei hat die Kirche doch alles richtig gemacht und die Priester haben die heiligen Worte doch überwiegend wörtlich ausgelegt. Wie heißt es doch schon in der Heiligen Schrift? „Lasset die Kindlein zu mir kommen!“ – „Dein Stecken und Stab trösten mich, oh Herr!“ – „Steck Dein Schwert an seinen Platz!“

Also: „Tue Gutes und schweige darüber!“ Nichts anderes hat doch die Kirche mit ihren Schweigegeldern in Millionenhöhe an die Opfer geleistet, nämlich die Armen und Beladenen unterstützt wie seinerzeit ihr großes, unerreichbares Idol.

„Fest soll mein Taufbund immer stehen!“ Aber klar doch! Alles steht immer und fest! „Du sollst nicht ehebrechen!“ Ja, mein Gott, das haben die Priester doch auch gar nicht; die betroffenen Kinder waren schließlich nicht verheiratet. So gesehen war es nicht einmal eine Sünde; schließlich haben sich im Mittelalter Generationen von Päpsten auf ähnliche Art und Weise fortgepflanzt. Was soll also das Geschrei?Wie sagte schon Jesus? „Eine kleine Weile und ich werde wieder kommen!“  Kurze Zeit später, hier an der gleichen Stelle: 

Ey, Ratzinger,

kommen Schwule echt nicht in den Himmel? Ist es wirklich frommer, sich an kleinen Mädchen zu vergreifen wie es katholische Priester zu tun pflegen? Aber, nix für ungut! Geh’ ruhig wieder schön spielen zu Deinen purpurbekleideten süßen Jungs vom Kardinalskollegium. Heißa!

 

Mixa-Münchhausen

 Neues vom Jesusdarsteller 

Originalton Mixa: „Ich habe ein reines Herz.“

Originalton Mixa: „Ich kann die eine oder andere Watschn nicht ausschließen.“

Originalton Mixa: „Falls es zu Ohrfeigen gekommen sein sollte, bedauere ich das heute aufrichtig.“

 Hä? „Ich habe gelogen. Sollte ich gelogen haben, bedauere ich das.“

Beichtet der eigentlich auch so? Ist das gemeint, wenn es im Beichtstuhl heißt „in Demut und Reue bekenne ich meine Sünden“? Sind die alle gaga? Mixa hat vor einiger Zeit Schwangerschaftsabbrüche mit dem Holocaust gleichgesetzt. Starke Worte für den Judas unter den deutschen Bischöfen, der die katholische Kirche verrät. Aber Gott liebt auch ihn, denn wie hieß es früher bei uns im Rheinland immer?

 

„Gott ist mit die Dummen!“

 

Neulich bei Günther Jauch

Jauch: Hier kommt jetzt die 500, - Eurofrage für Sie: Wie heißt es, wenn Priester keine Frauen haben dürfen und keusch leben müssen?

 

A: Zölibat

B: Eucharistie

C: Blasphemie
D: Pädophilie

 

Kandidat: Oh, das ist schwer, da kann ich nichts ausschließen. Ich rufe meinen Telefonjoker an, den Herrn Ratzinger.

Jauch: Was ist der von Beruf?

Kandidat: Papst!

Jauch: Da würd’ ich abraten; der weiss das nicht!

 

 

 Fundstück

aus meinem Archiv aus dem Jahr 1990:

 

„Der Priester steht vor dem Altar

Er soll ein Brautpaar trauen;

Sein Sohn sitzt in der letzten Reih

Und mag nicht recht hinschauen.

Des Priesters Freundin weint vor Scham

Und weiss sich keinen Rat;

Der liebe Gott hat es gesehn

Und nennt es Zölibat!“

 

 

 Autismus

Es geht beim Bischof Walter Mixa schon lange nicht mehr um den Verdacht, Kinder geschlagen zu haben. Es geht darum, dass er das abstreitet, dass er gelogen hat – auf Teufel komm raus! Die Kirche ist nicht, wie anfangs befürchtet, beratungsresistent. Nein, schlimmer, sie ist autistisch!

 

Von und Zu Guttenberg

sagte zu Ostern, die Vorgänge in Afghanistan „kann man umgangssprachlich, ich betone umgangssprachlich, als Krieg bezeichnen“. Denjenigen, der meint, deutsche Soldaten nach Afghanistan zu schicken, kann man umgangssprachlich, ich betone umgangssprachlich, als begriffsstutzigen Militaristen bezeichnen.   

 

Haus der Schwiegereltern Jesus entdeckt!

Eine archäologische Sensation! In Jerusalem fand man bei Ausgrabungen das Haus der Schwiegereltern Jesus. Auf dem Tisch lag noch das aufgeschlagene Tagebuch, das die Schwiegermutter über all die Jahre geschrieben hatte. Unter dem Datum „Karfreitag im Jahre 33 nach Christi Geburt“ ist z.B. zu lesen:

 

„Oh Gott, unsere arme Magdalena! Jetzt ist ihr Mann, Jesus, vermutlich auch noch schwul! Mein Gott, dass grad mir das passieren muss. Heute habe ich gehört, dass Jesus gestern mal wieder mit seinen Kumpels gesoffen hat; „Abendmahl“ nennt er das glaube ich. Da soll er mit einem von denen, Judas heißt er, rumgeknutscht haben! Igittigitt! Wo soll das hinführen? Männer; ich sag nur: Männer! Was soll aus dem noch werden? Und aus unserer Magdalena? Am Ende verleugnet er die noch. Ach du lieber Gott; ich mag gar nicht dran denken! Der und seine Freunde entwickeln sich noch zu einem frauenfeindlichen Männerverein. Frauen sind für die doch nix wert. Wenn sie mal nicht das Zusammensein mit Frauen irgendwann ganz ablehnen. Aber dann: Gute Nacht, liebe Kinder! Dann könnt ihr euch auf was gefasst machen! Wahrscheinlich werden sie die Heiligen markieren und sich selbst für den lieben Gott halten, damit keiner sich traut, was gegen sie zu sagen. Heiland Sack! So’n Mist aber auch! Kruzifix noch mal!.....“

 

 

Nachrichten

 

Hartz IV

Berlin: Wie Bundesaußenminister Westerwelle mitteilte, sollen Hartz-IV-Empfänger künftig auch als Lehrer, Polizisten und Pfarrer im 1-Euro-Breich eingesetzt werden. Wer Leistungen vom Staat erhält, dürfe sich auch für Drecksarbeiten nicht zu schade sein. Alle gewählten Volkszertreter seiner Partei stimmten diesem Vorschlag zu.

 

 

 

Bischof Mixa

Würzburg: Bischof Walter Mixa hat sich gegen die Unterstellung, er sei ein scheinheiliger, zölibatärer Jesusdarsteller, der Kinder geschlagen habe, gewehrt. Er wies den Ausdruck „-darsteller“ entschieden zurück!

 

Ausgeflippt

Heute war in der Zeitung die erfreuliche Meldung zu lesen, dass die Flippers auf ihre letzte Tournee gehen. Leider enthielt die Meldung aber auch eine unerfreuliche Drohung: Einer der Flippers will „weiter Musik“ machen. Ja, mein Gott, geht denn jetzt jedes schwachsinnige Gedudel schon als Musik durch? Ich wüsste, wo man Flippergedudel erfolgreich einsetzen könnte (Westerwelle aufgepasst!): Als Abschreckung in der Telefonwarteschleife des Jobcenters.

Folgendes (wahre!) Erlebnis passt dazu:  

Hartz-IV-er Verarschung!

Eine Bekannte von mir hat vor über 2 Monaten Hartz-IV beantragen müssen, bisher aber, obwohl sie keinen Cent besitzt, kein Geld bekommen. Sie braucht dazu nämlich Bankauszüge, die sie nur gegen Gebühr bekommt. Alle Unterlagen sind bei ihrem getrennt lebenden Mann, der nichts rausrückt (und z.B. auch nicht mitteilt in welche Krankenkasse er gewechselt hat). Um die Scheidung in die Wege leiten zu können, muss die Rechtsanwältin Prozesskostenhilfe für meine Bekannte beantragen. Dazu ist wiederum ein Hartz-IV-Bescheid notwendig, den sie aber (siehe oben) nicht bekommt.

Völlig verzweifelt, weinend und mit deutlichen suizidalen Äußerungen, bittet sie mich um Hilfe.

Also rufen wir die, auf dem Antragsformular angegebene Telefonnummer (0180….) an und landen in einer Warteschleife mit (schon jetzt) fürchterlichem Gedudel. Dieses wird von Zeit zu Zeit von einer freundlichen Frauenstimme unterbrochen: (wörtlich!) „Herzlich willkommen im ALG-2-Service-Center.  (dudeldudel…)  Wir sind gleich für Sie da!   (dudeldudeldudeldudel…)  Die nächste freie Leitung ist bereits für Sie reserviert.   (dudeldudeldudel…)  Bitte legen Sie nicht auf, wir sind gleich für Sie da.   (dudeldudeldudel…)  Wenn Ihnen die Wartezeit zu lange wird, rufen Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch mal an.   (dudeldudeldudeldudeldudel…)“

Verarschen können wir uns selber!

 Also Westerwelle: Schlag doch vor, das bereits jetzt entsetzliche Gedudel durch Flipper-„Musik“ zu verschärfen. Vielleicht bleibt es dann nicht bei den suizidalen Gedanken und der Staat kann Sozialkosten sparen!

 (Nur um die Geschichte zu Ende zu erzählen):

Nach vielen Versuchen und etliche nervtötende Warteschleifen später, ist es mir am folgenden Tag gelungen, einen lebendigen Menschen an die Strippe zu bekommen, natürlich nicht die zuständige Sachbearbeiterin, sondern irgendeine in Freundlichkeit geschulte Callcenterdame. Ich gebe ihr die Aktennummer und alle den Fall betreffenden Informationen und frage: „Können Sie mir bitte sagen, woran es in diesem Fall klemmt, dass kein Geld ausgezahlt wird“ und bekomme die Antwort: „Darüber darf ich aus Datenschutzgründen keine Auskunft erteilen. Sie müssen eine Schweigepflichtsentbindung und eine Vollmacht Ihrer Bekannten bei uns hinterlegen.“ Ob da jemand verhungert, interessiert offenbar wenig!  

Inzwischen habe ich erfahren, dass auch mehrfach hinterlegte Vollmachten plötzlich verschwinden oder einfach „uns nicht vorliegen“.

Vielleicht sollte man sämtliche Jobcenter mitsamt ihren Callcentern tagelang megalaut mit Flippergedudel zwangsbeschallen. Vielleicht läuft dann endlich was! Die Verzweiflung wird aus allen Sachbearbeitern schreien: „Nehmen Sie sich soviel Geld wie Sie wollen, aber machen Sie das Flippergedudel aus, sonst flipp ich aus!“

 

Kritik schadet

Der FDP-Generalsekretär Lindner sagte: „Kritik am Außenminister schadet der Demokratie“. Wer einen Dachschaden hat, schadet aber auch, oder? Deshalb sei hier schon vor weiteren künftigen Gaga-Lindner-Sprüchen gewarnt.

  • „Kritik am Krieg schadet dem Frieden!“
  • „Kritik am CO²-Ausstoss schadet der Umwelt!“
  • „Kritik am Zölibat schadet den Meßdienern!“
  • „Kritik am Suff schadet dem Magen!“
  • „Kritik an der Fettleibigkeit schadet der Gesundheit!“

 

Aufpassen: Kritik an Lindner-Sprüchen schaden der Intelligenz!

Alles gaga! Schade! Schade!

 

Südafrika ist schon Weltmeister

…zwar noch nicht im Fußball, aber bei den Vergewaltigungen. Mit den Frauen, die pro Jahr in Südafrika vergewaltigt werden, könnte man locker 4 WM-Stadien füllen! Hinzu kommt: Mehr als 20.000 Menschen werden in Südafrika pro Jahr ermordet. Wie lautet noch mal das Motto der kommenden WM? Ach ja: „it’s time to celebrate humanity“! Nie war ein Motto passender!

 

 

Spätrömisch dekadenter Esel Westerwelle

Heiner Geißler, der alte Sack. Respekt! Guido ist ein Esel! Besser kann man es – auch als Kabarettist – kaum sagen. Deshalb hier noch ein weiteres Geißlerzitat:

 

„Dabei gibt es auf der Erde Geld wie Dreck. Geld wie Heu. Es ist nur völlig falsch verteilt.“

 

Danke Heiner! Bei Attac bist Du richtig! Aber in der CDU? Tut Dir das nicht weh?

 

Käßmann

Mein Gott, der Zollitsch! Musste das denn sein?

(Das Aushängeschild an Frauenkompetenzist die Deutsche Bischofskonferenz!) Erst füllt er die Käßmann alkoholisch ab und dann sagt er auch noch: „Fahr doch! Fahr doch!

Fahr zur Hölle!“ Klar! Dadurch sind seine missbrauchenden Priester erst mal aus den Schlagzeilen. Dabei weiss doch jeder: Der Zölibat fällt Priestern schwer, wie allgemein bekannt; haben Sie keine Frauen mehrbleibt nur der Ministrant!

 

Lieber eine besoffene Bischöfin als hundert verklemmte kinderfickende Priester!

 

Steuerhinterzieher-CDs

Liebe Bundesregierung! 

Kauft alle möglichen Steuerhinterzieher-CDs, die Ihr kriegen könnt! Etwas Besseres kann dem deutschen Volk gar nicht passieren.

  • steht auf Hehlerei bis zu 5 Jahre Gefängnis („Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen hat oder sonst durch … rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft…, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren … bestraft.“) und somit wären unsere Regierungspolitiker erst mal weg vom Fenster und
  • kann man den Steuerflüchtlingsarschlöchern (schließlich sind das auch Kriminelle) ihre Kohle abknöpfen und wir brauchen keine Steuererhöhungen mehr. (Versprochene Steuersenkungen waren für alle Normalverdiener sowieso nur Lug und Trug.)

 

Also: Abgemacht! Jedes wegen Hehlerei durch Ankauf von Steuerflüchtlings-CDs im Knast sitzende Regierungsmitglied erhält zum Trost eine CD „Lebensfreude“ von Berti Kurz gratis!  

Baden-Württembergs wunderbare Wandlung 

Vom Kasper zum Babyface!

Vom Holzkopf zum Schnullermund! Vom Öttinger zum Mappus!


Was bleibt?                                                                               

Stuttgart 21 bleibt ein Milliardengrab!

Provinz bleibt Provinz!

Die Arroganz bleibt in der CDU!

 

Nachrichten

Berlin: Die neue schwarz-gelbe Regierung will die Steuern senken. Hartz-IV-Empfänger und andere arme Mitbürgerinnen und Mitbürger sind davon nicht betroffen, da sie keine Steuern zahlen. Die Steuersenkungen werden dazu führen, dass Kindergartenbeiträge, Eintrittsgelder in Schwimmbäder, Ausleihgebühren in Bibliotheken, Fahrkarten im Öffentlichen Nah- und Fernverkehr, usw. erhöht werden müssen. Hier sind dann allerdings Hartz-IV-Empfänger und andere arme Mitbürgerinnen und Mitbürger wieder mitbetroffen und können ihre Solidarität mit dem sparsamen Staat unter Beweis stellen.

 

„Kriegsähnliche Zustände“

Wie sagte doch unser neuer Verteidigungsminister Karl-Theodor von und zu, auf und davon, Guttenberg über Stalingrad 1944? Das waren damals „kriegsähnliche Zustände“? Ach ne, das war ja in Afghanistan 2009. Kriegsähnliche Zustände sind für den Soldaten und die zu beruhigende Bevölkerung so etwas Ähnliches wie „naturidentische Aromastoffe“ für den Verbraucher und Genießer. Also: eigentlich gar keine Natur drin; eigentlich gar kein Krieg drin! Aber wie soll man sonst dazu sagen, wenn man Bomben auf Zivilisten schmeisst?  Es wäre etwas Anderes, wenn man zum Beispiel zu einem Smart sagt „autoähnliche Geh-Hilfe“ oder wenn man sagt, bei Mac Donalds gibt es „speisenähnliche Nahrungsmittel“. Auf derBilligtiefkühlpizza liegt ein „käseähnliches Kunststoffgeschmier“; der Öttingerbräu produziert ein „bierähnliches Klarsichtgetränk“. Auch die Wildecker Herzbuben überzeugen durch„gesangsverwandtes Eunuchengedudel“. Alles okay!

 

Aber ausgerechnet „kriegsähnliche Zustände“ in Afghanistan? Letztlich ist halt wohl auch zu Guttenberg nur ein „ministerähnlicher Schönschwätzer“.

 

Krieg in Afghanistan

Nun schickt der neue Friedensnobelpreisträger 30.000 zusätzliche amerikanische Soldaten nach Afghanistan. „Mutti“ wird sicher nicht lange zögern und ebenfalls zusätzliche Soldaten in die „kriegsähnlichen Zustände“ schicken. Nach Afghanistan? Was ist das denn für ein Land?

 

Nun, von den knapp 29 Millionen Einwohnern müssen 9 Millionen von weniger als 50 Cent am Tag leben. 90 % der Einwohner verfügen über keinerlei Sanitäranlagen. 60 % der Kinder unter 5 Jahren sind unterernährt. Afghanistan hat die höchste Kindersterblichkeitsrate der Welt (257 von 1000).

 

1000 US-Soldaten in Afghanistan kosten pro Jahr eine Milliarde Dollar. Im Jahr 2010 werden rund 110.000 US-Soldaten in Afghanistan zum Einsatz kommen. Macht alleine schon 110 Milliarden. Dazu kommen die Soldaten der anderen Alliierten. Aber selbst wenn man nur die US-Soldaten berücksichtigt, heißt das: Pro (hungerndem) Einwohner Afghanistans verpulvern die Amis pro Jahr etwa 3.800 Dollar.

 

Gibt es etwas perverseres? Da leben Leute von 50 Cent am Tag und die Besatzer geben für die Bewachung (statt für das satt werden) dieser Menschen über 10 Dollar am Tag aus! Ist Perversität jetzt schon friedenspreisverdächtig?

 

 

Neue Grippewelle

Eine neue Grippewelle ist im Anmarsch; schlimmer als alle anderen zuvor. Es wird eine Epidemie erwartet. Wir haben allerdings bereits den Impfstoff gegen die sogenannte „Wassergrippe“ im Angebot. Schauen Sie bitte unser breites Impfstoffangebot unter „Moselwein und mehr“. Eine Flasche Moselwein am Tag und Ihre Wassergrippe ist geheilt. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung; wir beraten Sie gern. Für Politiker haben wir auch Impfstoff mit hochprozentigem Wirkungsverstärker.

 

Arme Schweizer

Schon wieder Löcher im Käse! Demnächst sollen in der Schweiz jetzt auch noch die Zahlen des Dezimalsystems abgeschafft werden, da sie eindeutig arabischen Ursprungs sind. Dann können sie gar nicht mehr die Summen zählen, die steuerpflichtige deutsche Arschlöcher auf Schweizer Banken transferieren. Irgendwann bleibt nur noch die Schweizer Kuh, die den eidgenössischen Boden zuscheisst. Hauptsache niemand schreit vom Minarett: „Heidi! Heidi!“

 

 

Schattenhaushalt 

Liebe Frau Merkel, lieber Herr Westerwelle,

ich möchte Sie bitten, mir mitzuteilen, wie man, wenn man pleite ist, einen "Schattenhaushalt" einrichtet. Angesichts meines derzeitigen Kontostandes bitte ich um eine rasche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Berti Kurz


Schweinegrippenimpfung 

Also ich verstehe die ganze Aufregung über den unterschiedlichen Impfstoff für Politiker und das gemeine Volk überhaupt nicht. Es gibt halt kleine Schweine und große Schweine….


Jamaika 

Über Grüne, die Gelbe unterstützen, kann ich mich schwarz ärgern. Die frühere Melone - außen grün, innen rot - ist verfault. Jetzt schmeckt sie nicht mehr. Vielleicht kann der Trittin ja auch mit der Merkel, dann würden unsere Soldaten in Afghanistan zukünftig vielleicht wenigstens mit bleifreier Munition schießen!



Ein junges Ding zum Kotzen ging,
schuld war nur der Burger-King
doch im Klo, so'n Fickdreck,
lag bereits ein Big-Mäc!
So'ne Scheiße! 


Die Tigerente 

Der "Tiger" Guido Westerwelle (Lieblingslied: "Ein richtiger Mann muss immer wie ein Tiger sein") und die "Ente" Angela Merkel (Lieblingslied: "Ententanz") haben ihre Absichten vor der Wahl nicht verschwiegen. Keiner kann hinterher sagen, er habe es nicht gewusst. Ganz im Gegenteil; die Mehrheit der Wähler hat sich unglaublicherweise unter anderem für Folgendes entschieden:

- Es werden in Zukunft noch mehr Soldaten im Zinksarg nach Hause kommen. Es gibt keine Rückzugsstrategie aus Afghanistan. Menschenleben wird fahrlässig aufs Spiel gesetzt und geopfert.
- Vertragsbruch! Es gab konkrete Vereinbarungen zu den Restlaufzeiten der Atomkraftwerke. Diese werden gebrochen. Die Tigerente gibt selbst Pannenreaktoren wie Krümmel ("die deutschen AKWs sind die sichersten der Welt", halten aber leider keinen Flugzeugabsturz aus) eine neue Chance.
- Stromkonzerne verdienen sich daran tot und dämlich, ohne dass sie mit diesem Geld zum Beispiel "Asse 2" sanieren müssten.
- Es wird keinen allgemeinen Mindestlohn geben.
- Es wird weniger Kündigungsschutz geben.
- Studiengebühren bleiben genauso bestehen wie Kindergarten und Kita-Beiträge.
- Die versprochenen Steuersenkungen werden solange mit höheren Sozialabgaben kompensiert bis zum Schluss unterm Strich diejenigen weniger in der Tasche haben, die jetzt schon am meisten leiden.

"Nur die dümmsten Kälber
wählen ihre Metzger selber",
doch die Deutschen wollen sich quälen
indem sie Tigerente wählen!

 

Wahlhilfe

„Was soll ich wählen?“

 

Wir geben Ihnen hier Entscheidungshilfen für die Bundestagswahl am kommenden Sonntag. Geben Sie sich bitte für jede Aussage, der Sie zustimmen, einen Punkt und zählen Sie Ihre Punkte zusammen:

 

  • Ich erwarte eine ehrliche Politik und transparente Entscheidungen.
  • Politiker sollen nach der Wahl zu dem stehen, was sie vor der Wahl versprochen haben.
  • Ich möchte, dass Politiker die Gefahren der Atomkraft ernst nehmen.
  • Ich möchte, dass Friedenspolitik über allem steht. Raus aus Afghanistan!
  • Der Besuch von Kindergärten, Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen ist kostenlos.
  • Ein „Verdienst“ über 500.000, - € pro Jahr wird nicht individuell ausgezahlt, sondern automatisch für die Bildung und für die Renovierung maroder Kindergärten, Schulen und Universitäten benutzt.
  • Politiker sollen zugeben, wenn sie etwas nicht verstehen und keine Ahnung haben. Wer nichts zu sagen hat, soll die Klappe halten!
  • Jeder, der über die Höhe von Hartz IV zu entscheiden hat, soll vorher mindestens drei Monate lang selbst von diesem Betrag leben müssen und erst danach entscheiden.
  • Jeder Kriegsminister (auch wenn er sich Verteidigungsminister nennt) muss mindestens einen Monat an vorderster Kriegsfront Dienst leisten.
  • Umweltminister wohnen künftig nur noch neben AKWs oder auf der Asse und ernähren sich ausschließlich von Genfood.

 

Auflösung:

0 Punkte: Wählen Sie doch, was Sie wollen. Ihnen ist nicht mehr zu helfen!

 

1 – 4 Punkte: Gehen Sie nicht zur Wahl, bzw. machen Sie Ihren Stimmzettel ungültig: Es gibt keine Partei, die Ihren Ansichten entspricht.

 

5 – 7 Punkte: Gehen Sie nicht zur Wahl, bzw. machen Sie Ihren Stimmzettel ungültig: Es gibt keine Partei, die Ihren Ansichten entspricht.

 

8 – 10 Punkte: Gehen Sie nicht zur Wahl, bzw. machen Sie Ihren Stimmzettel ungültig: Es gibt keine Partei, die Ihren Ansichten entspricht.

 

11 und mehr Punkte: Sie haben sich verrechnet; es waren nur zehn Punkte möglich.

 

Zitat

„Unser ganzes Wirtschaftssystem beruht darauf, Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen.“

 

(Richard David Precht)

 

Merkel und Steinmeier machen Werbung für Nichtwähler

Beim lang erwarteten Duell zwischen Merkel und Steinmeier sind die Nichtwähler eindeutig als stärkste „Partei“ hervorgetreten. Abschreckender und alternativloser kann Politik nicht mehr sein. Wie bei einem alten Ehepaar geht der Streit darum, ob die Zahnbürste rechts oder links im Becher steht, aber nicht: Sofort raus aus Afghanistan! Sofort raus aus der Atomenergie und aus Asse und Gorleben! Weg mit der Rente mit 67! Kindergärten, gute Schulen und Studium gratis! Vermögenssteuer für die Reichen! Jeder „Verdienst“, der die 500.000 Euro im Jahr übersteigt, geht sofort in die Bildung und die Sanierung maroder Schulen und sozialer Einrichtungen!Aber:Nix von alle dem! Armes Deutschland! 

Werbung

Auch andere machen irreführende Werbung, zum Beispiel die Firma „Clear Blue Digital“. Sie sagt: „Der Schwangerschaftstest sagt Ihnen nicht nur ob, sondern auch wie lange Sie schon schwanger sind“. Ja, aber ein echter Fortschritt wäre es erst, wenn er auch sagen könnte: von wem!

 

„77 % der Dermatologen empfiehlt Head and shoulders“. Das heißt: Immerhin 33 % der Dermatologen sagt: Das Zeug ist der letzte Scheiß!

 

Bundestagswahl fällt aus!

Die internationalen Wahlbeobachter der ASZE haben die für den 27.09.2009 geplante Wahl zum Deutschen Bundestag abgesagt. Grund dafür waren nicht nachvollziehbare Ausschlusskriterien für einzelne Parteien durch den Bundeswahlleiter Roderich Egeler. So habe dieser beispielsweise die Partei „PARTEI“ von der Bundestagswahl wegen „mangelnder Ernsthaftigkeit“ ausgeschlossen. Inzwischen könne man aber in der Politik ohnehin die Narren nicht mehr von den Ernsthaften (gibt es die überhaupt noch?) unterscheiden. So sei zum Beispiel das Versprechen der SPD, also einer Partei, die seit 11 Jahren (mit-)regiert, jetzt auf einmal 4 Millionen Arbeitsplätze zu schaffen, völlig gaga. Das Gleiche gelte für die CDU: Wenn eine „Forschungsministerin“ Schavan für verlängerte Laufzeiten maroder Atomkraftwerke plädiert, die nicht einmal gegen Flugzeugabstürze gesichert sind, so sei dies entweder ironisch gemeint („Späßle g’macht!“) oder eben völlig durchgeknallt. Ein Guido Westerwelle von der FDP bringe es fertig zu plakatieren „Leistung muss sich wieder lohnen“ und gleichzeitig gegen Mindestlöhne zu sein. (Nahalla – Marsch!). Grüne schickten Soldaten nach Afghanistan. (Tätää, Tätää, Tätää!). Dagegen sei der Dachschaden bibeltreuer Christen von der PBC, die gegen die Arbeitslosigkeit anbeten, vergleichsweise gering und möglicherweise noch ambulant zu behandeln. Aus all diesen Gründen musste daher nach dem Gleichheitsprinzip, mangels ernsthafter Alternativen, die kommende Bundestagswahl abgesagt werden.  

Bierschampoo

Mein Bierschampoo, vertreten durch die Firma Hagner GmbH aus Freudenstadt, hat mir leider immer noch nicht geantwortet. Ob sich die alten Ritter vielleicht doch nicht mit diesem Schampoo die Haare gewaschen haben? Liebe Hagnerianer, klärt uns doch bitte auf!

 

Wahlkampf 2

Der Generalsekretär der FDP, Dirk Niebel, antwortete in einem Interview:„Neben anderen in diesem Zusammenhang relevanten Fragen werden auch die für dieses Problem maßgeblichen Sachverhalte derzeit ermittelt, geprüft und bewertet. Aus den Ergebnissen werden auf rechtlich tragfähiger Grundlage gegebenenfalls Schlussfolgerungen abzuleiten sein.“ Wie lautete wohl die dazugehörige Frage? 

  • Essen Sie zum Frühstück lieber Käse oder Nutella?
  • Sind Sie für den Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie?
  • Hoffenheim oder Bayern?
  • Gibt es ein Leben vor dem Tod?

 Die Antwort passt immer. Bei der FDP ist es völlig wurscht, was Sie fragen.

 

(Ich vermute in Dirk Niebel übrigens entweder einen Kabarettisten oder einen Ideenklauer. In meinem Kabarettprogramm heißt es in einem fiktiven Abgeordneteninterview nämlich ähnlich auf alle Fragen: „Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie gerade mir diese Frage stellen. Es war uns schon immer ein besonderes Anliegen und wir werden auch in dieser Frage alles Mögliche tun, um zu einem positiven Ergebnis zu kommen.“)

 

 

Wahlkampf

 

Was sollen wir wählen? Schauen wir uns doch mal die Aussagen auf den Wahlplakaten an und beginnen mit den Parteien der großen Koalition.

 

Die SPD rät:

„Frank-Walter Steinmeier anpacken. Für unser Land.“

Ja meinen die denn wirklich, dass das hilft? Und sollen wir ihn dann nach der Wahl wieder loslassen? Wen packen wir denn dann an? Guido? Ach Gottchen, nee, lieber nich!

 

Bei der CDU ist klar: „Wir haben die Kraft.“

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit; in Ewigkeit! Amen! (Wie bei einem BMW!)

 

(nächste Woche: Die Horst-Schlämmer-Partei, HSP, „Hasenpower“, Yes-weekend!)

 

 

Biershampoo

Neuerdings wasche ich meine Haare mit „Biershampoo“. Wa rum soll das, was mein Bauch mag, schlecht für meine Haare sein? Auf der Plastikflasche ist vorne ein alter Ritter „St. Georg“ zu sehen. Das Haarwaschmittel sei „nach altem Rezept“ zu sammengestellt. Leider verrät die Aufschrift nicht, wie die alten Ritter an all die Inhaltsstoffe gekommen sind, weshalb ich die Herstellerfirma H. Hagner GmbH in Freudenstadt schriftlich mit folgendem Schreiben um Auskunft gebeten habe:

 

„Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einiger Zeit bin ich zufriedener Nutzer Ihres „Biershampoo“, das „nach altem Rezept“ zusammengestellt wurde. Der abgebil dete Ritter St. Georg wird ja von Ihnen in Zusammenhang ge bracht mit dem „Stammhaus gegr. 1851 zu Köln“. Ich möchte Sie bez. dieses alten Rezeptes daher fragen, wie die Ritter (gab es die denn 1851 überhaupt noch?) an folgende Inhaltsstoffe Ihres Shampoos gekommen sind: Sodium Laureth Sulfate, Di sodium PEG-4, Cocamido Mipa-Sulfosuccinate, Laureth 3, So dium Chloride, Cocamidopropyl Betaine, Citric Acid, Sodium Benzoate, Potassium Sorbate, Benzyl Benzoate, Amyl Cinnamal, CI 15510, CI 15985, Ci 19140?

Für Ihre Antwort möchte ich mich im voraus sehr herzlich bei Ihnen bedanken und verbleibe mit freundlichen Grüßen

 

Berti Kurz“

 

Leider ist bis heute keine Antwort eingegangen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

 

Schickedanz

Arme Quelleerbin! Jetzt muss sie auf Hartz IV-Niveau darben und sagt, dass sie ihr Obst und Gemüse aus dem eigenen Gar ten essen muss. Also, liebe Hartz IV-er, worauf wartet ihr noch? Geht in Eure Gärten und holt Euch da Euer Obst und Gemüse! Oder: Geht besser gleich in den Garten von der Schickedanz! Hartz IV-er halten zusammen!

 

Zitat

Ich habe noch ein schönes Zitat gefunden; diese Mal von Se bastian Horsley:

 

„Wenn Gott wusste, dass ich ein Drogenwrack werde, warum hat er mich dann so schön gestaltet? Natürlich glaube ich nicht an Gott, Religion ist die größte Lüge der Menschheit. (…) Könnten Pferde malen, wäre der Himmel voller gemalter Pferde. (…) Der Gedanke an ein Leben nach dem Tod ist so ge schmacklos wie der an Sex nach der Eheschließung.“

 

 

 

 

 

 

Mubarak

Mubarak will in Deutschland Asyl? Warum nicht, aber dann bitte richtig! Also: Asylantenbaracke, Essensgutscheine (für Saumagen und Schupfnudeln), vierstündige folterähnliche Verhöre bei einem „Alleinentscheider“, usw.  Das Ganze dann live im ägyptischen Fernsehen.Das wäre Solidarität mit dem ägyptischen Volk!

Venceremos!

 

So sehen Sieger aus!

BarbaraBosch bleibt Oberbürgermeisterin in Reutlingen. Eine Wahlbeteiligung von

23,8 %und 85,6 % für sie, heißt: Fast jeder fünfte Wahlberechtigte hat sie gewählt. Oder, anders rum: 80 % der wahlberechtigten Reutlinger haben nicht Barbara Bosch gewählt! Was sagtsie dazu? Sie empfindet das als „sehr hohen Zuspruch“

für ihren „klarenAuftrag“. Wie bescheiden Politik doch machen kann!

 

 

Burka

Ich bin nicht generell für ein Burkaverbot. Bei manchen wäre es sogar eher kleidsam; zum Beispiel bei Stefan Mappus. Den sollte man mal da reinstecken. Das macht den Rambo doch sympathischer und man sieht nicht mehr, was er eigentlich denkt. Ein großer Vorteil für ihn!

 

Nu(h)r

Ist heute „Neues aus der Anstalt“? –

Nein, ganz im Gegenteil! Heute ist nu(h)r „Satiregipfel“! Schade!

 

 

Kaffee

 

Lieber ein Bier to sit, als ein Kaffee to go!

 

Unterschied

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Krawatte und einem Kuhschwanz? Der Kuhschwanz verdeckt das ganze Arschloch!

 

Merke: Fast jeder Krawattenträger ist ein Arschloch, aber nicht jedes Arschloch trägt auch eine Krawatte. Nein, manchmal ist es auch ein Kampfanzug oder eine Soutane.

 

GuidoWesterwelle

 

…wird demnächst zurückgetreten worden sein. Die Liberalen leiden bereits seit längerem an spätrömischer Dekadenz. Zuletzt stand der Begriff FDP nur noch für: „Fast drei Prozent“.

 

 

Steffi

 

Was macht Stefanie von und zu, auf und davon, Guttenberg denn in Afghanistan? Kinderschänder suchen? Dabei findet sie dort nur Soldaten, die Kinder und andere Zivilisten totschießen und dies als Kollateralschaden in Kauf nehmen. Bringt sie dieses Thema jetzt auch in RTL 2? Oder ist sie wieder mal nur Staffage für den pomadisierten Karl-Theodor? Wie heißt es so schön? „Adel verpflichtet“. Aber wozu?

 

Wie beruhigend!

 

Am letzten Montag sind über dem Atomkraftwerk in Grafen­rheinfeld (bei Schweinfurt) Kampfjets gekreist. Das ist nicht weniger waghalsig als über fahrende Autos zu springen. Über 70 Anwohner haben die Polizei alarmiert. Doch wie heißt es heute (15.12.2010) in der Südwestpresse: Die Anwohner „konnten aber schnell beruhigt werden. Flugzeuge der US-Air-Force führten dort eine Übung durch“, die sogar angemeldet war. Na, da bin ich aber beruhigt!

 

 

Stuttgart 2030

 

Neulich träumte ich von Stuttgart 2030: Endlich ist es soweit! Der neue unterirdische Bahnhof kann eröffnet werden. Zur Feier des Tages fährt ein alter Nostalgiezug, gezogen von einer ebenso alten Dampflok, in den Kellerbahnhof ein. Im vornehmen Zugabteil sitzen alle, die sich um die Verwirklichung des Bahnhofs verdient gemacht haben: die ehemaligen Ministerpräsidenten (Minipräs) Günther Oettinger nebst Gattin und Ste­fan Mappus, ebenfalls nebst Gattin; der ehemalige Bahnchef Grube, ohne Anhang, Stuttgarts Altbürgermeister Schuster, ja sogar Exkanzlerin Angela Merkel hat sich mit ihrem Gatten eingefunden. Der Zug hält, die Türen öffnen sich und die Prominenz steigt aus. In Sekundenschnelle hat sich jedoch der rußige Qualm der Dampflok verbreitet und behindert die Sicht. Die schönen Marmorfußböden sind schon nicht mehr zu erkennen. Die Prominenz beginnt zu husten. Der Qualm brennt in ihren Augen wie Pfefferspray. Beißender Rauch steigt die Treppen hinauf und entweicht stinkend durch die Ein- und Ausgänge ins Freie. Ein aufmerksamer Bür­ger alarmiert sofort die Feuerwehr, die auch in Nullkommanix anrückt. Schnell sind die Wasserschläuche angeschlossen. Volles Rohr wird das Wasser von oben in die Eingänge gelassen. Die Prominenten, die sich die Seele aus dem Leib husten, spüren das steigende Wasser schon an den Oberschenkeln. Der schöne Bahnhof! Ruiniert! Vor lauter Qualm sehen sie nicht mehr die Hand vor Augen. Sie wissen nicht, wo sie hinrennen sollen und bleiben einfach stehen, wie sie es in ihren Parteien gelernt haben. Das Wasser steigt weiter und begräbt den ganzen schönen un­terirdischen Bahnhof mitsamt dem prominenten Lügenpack unter sich.

 

Die Landräte und Bürgermeister von Baden-Württemberg schalten am folgenden Tag eine Traueranzeige:

 

„In unsere Trauer mischt sich Freude. Die repräsentative Demokratie hat gesiegt!“

 

 

 

Neues von meiner Hartz IV-

Bekannten

 

Bereits im Frühjahr hatte ich hier an dieser Stelle darüber berichtet, wie Hartz IV-Empfänger von allen möglichen Behörden verarscht werden und das trotz eindeutiger Suizidgefährdung. Diese authentische Geschichte geht leider ungut weiter. Aufgrund der permanenten Stresssituationen, allein schon durch das schikanenmäßig nicht ausgezahlte ALG II, hatte meine Bekannte einen psychischen Zusammenbruch, der sie ins PLK Zwiefalten brachte. Nach mehreren Wochen Aufenthalt dort, musste sie sich im Krankenhaus in Bad Urach operieren lassen. Nach nur wenigen Tagen und noch nicht genesen, kam sie zurück nach Zwiefalten und sollte dort an Therapiesitzungen teilnehmen, obwohl sie dem kräftemä­ßig noch nicht gewachsen war und ihr Gynäkologe dies verboten hatte. Schließlich schloss sich eine Reha - Maßnahme in Freudenstadt an, wo sie jedoch kaum zwei Wochen später rausflog. Die Polizei hatte sie dort ausfindig gemacht und wollte sie, wegen dem Nichtbezahlen von alten Schulden in Höhe von ca. 300 Euro, in Handschellen abführen. Dies war der Klinikleitung offenbar peinlich und man riet ihr, nach Hause zu gehen und dort erst mal ihre Schulden und ihre Scheidung etc. zu regeln. Dies geschah, obwohl die Frau auch ihrem Betreuer gegenüber betont hatte, dass sie die einzige Lösung für ihre Probleme „einmeterachtzig tiefer“ sieht.

 

Wieder zu Hause ist kein Cent Geld da. Der Ölofen brennt nicht, da kein Öl da ist. Bereits im Sommer hatte meine Bekannte den Beamten darauf hingewiesen, dass Öl angeschafft werden muss und jetzt billiger sei als im Winter und bekam zur Antwort: „Nein; Heizkosten gibt es nur wäh­rend der Heizperiode“. Es ist bitterkalt auf der Alb; sie deckt sich mit al­len Decken, die sie hat, auf dem Sofa zu. Ihre selbst fast mittellose Mutter hatte ihr mit 300 Euro den Knast erspart. Bei der Arge stellt man sich taub, sie bekommt kein Bargeld, da sie ja in die Reha gehört und dort versorgt ist. Eine Waschmaschine hat sie ebenfalls nicht, weil „Sie sind ja noch verheiratet“. Die Rechtsanwältin kommt bei der Scheidung nicht weiter, weil meine Bekannte angeblich auf einem Erfassungsbogen ein Kreuzchen an eine „falsche Stelle“ gemacht hatte. Ihrer Ansicht nach, steht meiner Bekannten auf jeden Fall ein Zuschuss für eine Waschma­schine zu. Die Beamten wollen davon nichts wissen. Meine Bekannte be­steht darauf: „Dann rufen Sie doch bitte meine Rechtsanwältin an.“ – „Nein, das machen wir nicht! Das machen wir nicht!“

Heute morgen ruft sie mich ganz verzweifelt an. Ich hatte ihr vor zwei Tagen etwas Geld gegeben, damit sie überlebt und Fahrgeld zum Ar­beitsamt hat. Jetzt sagt sie: „Ich konnte nicht mehr. Ich habe wieder getrunken. Das ist alles Scheiße!“

 

 

 

 

Liebe Outlet-City-Besucher in Metzingen:

 

Woanders is auch Scheiße!

 

 

Übrigens; nicht vergessen:

 

Wer schlank ist, ist nur zu doof zum essen!

 

 

 

„Die Atomkraftwerke in Deutschland sind die sichersten der Welt!“

 

Kennen Sie diesen Satz? Hört man jetzt nach dem schwarz-gelben Vertragsbruch (sprich: Laufzeitverlängerung) wieder öfter. Deshalb heute ein kleines Quiz. (Und immer dran denken: Die Atomkraftwerke in Deutschland sind die sichersten der Welt!)

 

1.  Im Jahre 1987 passiert Folgendes: Beim Anfahren des Reaktors klemmt ein Ventil im Primärkreislauf. 107 Liter radioaktives Kühlwasser treten aus. Die Reaktorcrew reagiert falsch und öffnet ein zweites Ventil, anstatt den Reaktor abzuschalten. Auslaufen von Kühlwasser kann zur Kernschmelze führen. Wo war das?

a.)        Russland

b.)        Rumänien

c.)        Deutschland

d.)        Südafrika

 

2.  Im Jahre 2001 explodiert unmittelbar neben dem Reaktordruckbehälter eine Rohrleitung. Trümmer fliegen wie Geschosse durch den Sicherheitsbehälter und verursachen zahlreiche Schäden. Die Stahlbetonhülle ist weniger als 50 cm dick und hält allenfalls dem Absturz eines Sportflugzeugs stand. Wo war das?

a.)        Russland

b.)        Rumänien

c.)        Deutschland

d.)        Südafrika

 

3.  Im Jahre 1988 stürzt eine französische „Mirage“ in nur 2 Kilometer Entfernung zu einem AKW in einen Wald. Die 150 Meter lange Schneise ist direkt auf das AKW gerichtet. Wo war das?

a.)        Russland

b.)        Rumänien

c.)        Deutschland

d.)        Südafrika

 

4.  Im Jahre 1977 kam es bei einer Schnellabschaltung zu Fehlstörungen. Nach 10 Minuten stand im Reaktorgebäude drei Meter hoch 80 Grad heißes Wasser. Hunderte Kubikmeter radioaktives Kühlwasser wurden ins Freie gelassen. Es entstand Totalschaden. Der Reaktor wurde nicht wieder in Betrieb genommen und ab 1983 rückgebaut. Wo war das?

a.)        Russland

b.)        Rumänien

c.)        Deutschland

d.)        Südafrika

 

5.  Der Standort dieses Reaktors gilt wegen geologischer Besonderheiten als ungeeignet. Es bildeten sich in den 90er Jahren auf dem Kraftwerksgelände Hohlräume im Boden. 2002 gab es in 4,5 Kilometern Entfernung einen Erdeinbruch bis in eine Tiefe von 18 Metern. Wo war das?

a.)        Russland

b.)        Rumänien

c.)        Deutschland

d.)        Südafrika

 

Auflösung: Alle beschriebenen Reaktoren stehen in Deutschland. Sie gehören also zu den sichersten der Welt! Wie mag es dann erst woanders aussehen?

 

Die Lösungen im Einzelnen:

 

1.  = Biblis A, neu geplante Laufzeit: bis 2020; ursprünglich geplant: bis 2010.

2.  = Brunsbüttel, neu gepl. Laufzeit: bis 2021; ursprünglich geplant: bis 2012.

3.  = Isar 1, neu geplante Laufzeit: bis 2019; ursprünglich geplant: bis 2011.

4.  = Grundremmingen Block A, abgebaut.

5.  = Neckarwestheim 1, neu gepl. Laufzeit: bis 2020; ursprünglich geplant: bis 2010.

 

Deutsche Atomkraftwerke: Fast so sicher wie das Amen in der Kirche!

 

 

 

Träum weiter Friederike!


Friederike Beyer, die derzeitige Freundin von Kasper Oettinger, hat einen Leserbrief an den „Stern“ geschrieben. Es war ihr nachgewiesen worden, dass sie ihre schmutzigen Händchen bei einer Stiftung aufhält, die von Stuttgart 21 profitiert. Ihr Gün­ther hat beim Versenken des Bahnhofs unter die Erde kräftig mitgeholfen. Jetzt schreibt sie u.a.: „Bei meinem Eintritt in die Stiftung im Jahre 2004 habe ich noch nicht einmal im Traum daran gedacht, dass Günther Oettinger einmal mein Lebens­partner sein würde. Jetzt ist er allerdings mein Traummann.“


Wir empfehlen: Bei Alpträumen helfen kalte Umschläge und nicht so viel Hohensteiner Kasper gucken!

Und übrigens: Wenn man neben einem Holzkopf schläft, muss man aufpassen, dass einen die Holzwürmer nicht annagen und um den Rest des Verstandes bringen.

 


Frauenquote bei der CSU!



Unglaublich, was es jetzt alles gibt!

 

 

 

Friedensvorschlag für Stuttgart 21


Die Tieferlegung des Bahnhofs unter die Erde klappt ja doch nicht richtig, bringt nichts, kostet ein Schweinegeld und Bäume muss man auch noch dafür fällen. Das ist doch schade. Wie wäre es denn, wenn man stattdessen den Stuttgarter Flughafen unterirdisch legt? Der liegt ja wenigstens nicht mitten in der Stadt; es sind ohnehin keine Bäume mehr da, die man fällen könnte und man kann hinterher einen Park drauf setzen und tolle Einkaufszentren mit „KIK“, „Rudis Resterampe“, „Picks raus“ und „Aldi“. Dann haben endlich alle was davon und es herrscht wieder Frieden!

 

Mappus


Wenn der Mappus unbedingt 20 Minuten schneller in Ulm sein will, warum nicht einfach einen Zug früher?

Warum begreift die ganze Bürgermeisterschar nicht einfach mal Folgendes:


Wir wollen nicht länger und immer wieder verarscht werden!


Es wird in Zukunft nicht mehr um Beschleunigung, sondern um Entschleunigung gehen. Nur das ist (überirdisch) tatsächlich gewonnene Zeit.

Wenn die Verträge von Stuttgart 21 so sind, dass man nicht mehr aussteigen kann, wieso ist dann „vertragswidrig“ eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke möglich? Wie das Kapital es gerade braucht! Die Leute sind das satt!

Heißt Demokratie: Man darf nicht mehr dazulernen? Was einmal beschlossen ist, gilt immer und ewig? Fehler sind nicht mehr korrigierbar? Homosexualität war in unserer Demokratie auch mal verboten. Durfte man das nicht ändern?

Stuttgart 21 ist angeblich vollkommen legal und rechtlich einwandfrei entschieden worden. Warum müssen dann Gutachten verheimlicht werden und warum sind Kostenrechnungen nicht öffentlich?

Ist es nicht etwas Anderes, ob man ein Projekt plant, dessen Kosten sich aus dem Verkauf von Grundstücken quasi selbst trägt oder ob ein unvorstellbar teures Milliardenprojekt dem Steuerzahler aufgedrückt wird?

  • Ist Besinnung und Innehalten in der Politik verboten?


  • Verarscht Euch doch lieber selbst!

     

     

     

    Mappus    oder

     

    Arroganz macht doof

     

    Das muss man sich vorstellen: Da lässt ein Polit-Rambo mit Wasserwerfern auf Kinder schießen, spritzt Rentnern die Augen aus dem Kopf und rechtfertigt das dann damit, dass möglicher­weise ein Jugendlicher eine leere Coladose oder was auch im­mer (Steine waren es definitiv nicht!) in Richtung Polizeiauto geworfen hat und schämt sich noch nicht mal dafür. Kein Wort der Entschuldigung, kein Innehalten, kein: „Das tut mir leid“, keine Besinnung; sondern nur besinnungslose Arroganz der Macht. Sowas ist gefährlich. Das hat auch „Mutti“ Angela Merkel erkannt und die kommende Landtagswahl in Baden-Württem­berg quasi zur Volksabstimmung über „Stuttgart 21“ erhoben. Welch ein Bärendienst für „Rambo“! So ist sie ihn „per Volks­entscheid“ auf elegante Weise los und er kann nicht einmal über mangelnde Unterstützung aus Berlin klagen! Bravo! So doof macht nur Arroganz!

     

     

    Wie war unsere ganze Bügermeisterriege noch gerührt, als vor 20 Jahren die Rufe „Wir sind das Volk“ zur Deutschen Einheit führten. Und jetzt? 100.000 (immer noch erstaunlich gewalt­freie) Demonstranten, die dem „Lügenpack“ das Gleiche sagen, einfach überhören? Das darf doch nicht wahr sein! Wen ver­treten die denn? Das Volk? Wohl kaum!

     

    Aber schauen wir in die Zukunft: Ich empfehle allen Bürger­meistern (und überhaupt jedem interessierten Menschen) die Lektüre des Artikels über „Stuttgart 21“ im letzten „Stern“ (Nr. 40) und wer danach sich endlich traut, seinen vorher losgelas­senen Bockmist öffentlich zu widerrufen und wieder Vernunft anzunehmen, der erhält von mir eine CD „Lebensfreude“. Wer ist der Erste? Hat wenigstens einer den Mut? Mein persönlicher Favorit wäre

     

    Hubbi Riedlinger aus Zwiefalten. Das war doch früher mal ein relativ vernünftiger Mensch, sogar aktiv bei den Grashoppers, wenn ich mich recht erinnere. Muss die Karriere denn jeden Charakter verbiegen?

     

    Bei Ulrich Fiedler aus Metzingen bin ich mir nicht so sicher. Der hat ja immer noch Schwierigkeiten in die großen Fußstap­fen von Herrn Hauswirth zu treten. Vielleicht winkt ihm jetzt sogar ein ähnliches Schicksal.

     

    Ganz aus dem Rennen scheint mir Barbara Bosch aus Reut­lingen. Die Tricks, ihre Stadthalle trotz gegenteiligem Votum der Bevölkerung zu bauen, empfehlen sie geradezu als kommende Bürgermeisterin für Stuttgart. Eine Frau, die sich über alles hinwegsetzen kann, ist die ideale Nachfolgerin für einen Vor­gänger, der über besorgte Bürger bestenfalls Witze reisst und sich selbst „verbrennt“.

     

    Also, das Rennen ist eröffnet. Es ist keine Schande, Fehler ein­zugestehen; aber es ist an der Zeit, dies endlich zu tun! Die „Lebensfreude“ wartet auf Euch!

     

     

    Foxtrott 1988

     

    Da habe ich was Interessantes in meinem Archiv gefunden. Im Jahre 1988 hat die Schlager-Band „Foxtrott“ per Zeitungsan­nonce die Leser aufgerufen, Texte für sie zu schreiben. Also habe ich mich bemüht, diese Niveau zu treffen (Wolfgang Petry hat es ja schließlich auch geschafft) und habe 3 Schlagertexte an das „Konzertbüro Eberhart“ in Tuttlingen (mit der Anrede „Liebe Foxtrottel“) geschrieben. Als Dank erhielt ich eine Fox­trott-Schallplatte, die ich immer dann gerne auflege, wenn ich jemandem akustische Schmerzen zufügen will.

     

     

    Text 1: „Melancholie“

     

    1.   Dunkelheit liegt in der Stadt,

         Trauer, die keinen Lichtblick hat.

         Alleine irr’ ich durch die Straßen,

         die keine Freude leben lassen.

         Der Regen spielt die Melodie – Melancholie!

     

    2.  Gestern war das Glück noch nah,

        Haut an Haut – bleib doch da!

        Doch du gingst ohne ein Wort,

        mir wird kalt, denn du bist fort.

        Komm zurück – sag niemals nie – Melancholie!

     

     

     

    Text 2: „Verlorenes Land der Zärtlichkeit“

     

    1.     Du bist so fern, so fern von mir,

         vergangen ist das Glück,

         ich steh’ am Ufer, ruf Dir zu:

         Ach, komm zu mir zurück!

     

    2.     Dort wo der Wind die Wellen küsst,

            wo die Sonne ewig scheint,

            war unser Land der Zärtlichkeit,

            hat uns die Lieb’ vereint.

     

    3.     Jetzt bist du fort, der Strand ist leer,

         kein Stern am Himmel zieht;

         ich stehe einsam hier am Meer

         und traurig klingt mein Lied.

     

     

     

    Text 3  (Ich habe, wie man sieht, auch einen zutiefst  sozialkritischen Text angeboten):

     

     

    „Zorn“

     

    1.     Die Butterfahrt findet heut nicht statt,

          wir haben die toten Robben satt.

          Das Meer ist weiß von Algenschaum,

          man sieht die toten Fische kaum.

          Mach Urlaub hier am Nordseestrand,

          Müll im Wasser, Teer im Sand!

     

    2.     In Biblis ist heut Feierschicht,

         das AKW, das läuft heut nicht.

         Wer gestern noch ganz sorglos schlief

         wird heute radioaktiv.

         Es weiss der Bayer, weiss der Preuß:

         Atomkraft ist der letzte Mist!

     

    3.     Ob Scholz, ob Remscheid oder Rammstein,

         drei Katastrophen sollten genug sein.

         Der Tiefflug ist ein alter Brauch,

         der Bundestag übt’s geistig auch.

         So erklingt das Lied, im Gleichschritt, Marsch:

         „Unsere Minister sind für’n … Abendessen gut!

     

     

     

    Tja, liebe Schlagersternchen, die Texte sind noch unbenutzt. Ran an den Speck! Wendet Euch zwecks der Tantiemen für das Urheberrecht einfach an Unknown friends records über info@bertikurz.de.

     

     

    P.S.: Gibt es eigentlich die Foxtrottel noch? Google weiss von nix!